Aargauer Sozialpreis 2026: Öffentliches Voting
benevol Aargau und die drei Aargauer Landeskirchen honorieren mit dem Sozialpreis seit über 20 Jahren freiwilliges, soziales Engagement. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, bis zum 7. September ihrem favorisierten Projekt online die Stimme zu geben.
43 Projekte – so vielfältig wie der Aargau
Die 43 Projekte stammen von Vereinen, kirchlichen und gemeinnützigen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen. Ihr Spektrum reicht von Sprachförderung und Integrationsangeboten über Lebensmittelrettung, Treffpunkte gegen Einsamkeit und generationenverbindende Projekte bis zu Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, digitaler Unterstützung, tiergestützter Begleitung und Hospizarbeit. Manche Initiativen sind seit Jahrzehnten verankert, andere sind erst in den vergangenen Monaten entstanden. Gemeinsam ist ihnen, dass Menschen Zeit, Wissen und Herzblut einsetzen, um das Zusammenleben im Kanton Aargau zu stärken.
Da werden Menschen mit Fluchterfahrung zu Sprachbegleitenden ausgebildet, Seniorinnen und Senioren bringen ihre Lebenserfahrung in Schulklassen ein, und Freiwillige retten Lebensmittel oder bringen Bücher bis vor die Haustür. Andere Projekte unterstützen Familien, schaffen Begegnungsorte, begleiten Menschen mit Demenz oder am Lebensende und bauen mit Musik, Theater, Sport und gemeinsamen Mahlzeiten Brücken zwischen Generationen und Kulturen. Alle Projekte werden auf der Website des Sozialpreises mit einem Kurzporträt und weiterführenden Informationen vorgestellt.
Jede Stimme zählt
Diese beeindruckende Anzahl der vielseitigen Projekte zeigt, wie unglaublich viel soziale Freiwilligenarbeit im Aargau geleistet wird. Davon kann sich nun die Aargauer Bevölkerung überzeugen; alle sind eingeladen, online ihr Lieblingsprojekt auszuwählen und so mitzubestimmen, welche innovative und wichtige Initiative schliesslich zur Gewinnerin gekürt wird. Beim Sozialpreis 2024 wurden so über 3’000 Stimmen abgegeben. Das Online-Voting für die Bevölkerung ist ab sofort offen bis zum 7. September 2026. Es zählt einen Drittel und wird ergänzt mit der Beurteilung durch die Sozialpreis-Fachjury.
Die Fachjury
Die Jury setzt sich aus Vertretungen der Aargauer Landeskirchen, benevol Aargau sowie Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Medien und gemeinnützigen Projekten zusammen:
Christoph Weber-Berg, Kirchenratspräsident der Reformierten Landeskirche Aargau; Jürg Hagmann, Vizepräsident des Kirchenrats der Christkatholischen Landeskirche Aargau; Monika Imboden, Vorstandsmitglied von benevol Aargau; Christina Bachmann-Roth, Vizeammann und Stadträtin von Lenzburg sowie Präsidentin der Mitte Frauen Schweiz; Loranne Mérillat, Leiterin des Kantonalen Sozialdienstes Aargau; Anne-Käthi Kremer, TV‑Moderatorin und Mitglied des Stiftungsrats der Heimgärten Aargau; und Severin Frenzel, Leiter der Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau.
Preisverleihung am 15. Oktober 2026
Viele Menschen investieren unentgeltlich Zeit zum Wohle der Gesellschaft, ohne eigennützige Motive zu verfolgen. Dieses freiwillige, soziale Engagement ist nicht selbstverständlich. Der Aargauer Sozialpreis von benevol Aargau, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit sowie der Christkatholischen, der Evangelisch-reformierten und der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau verhilft diesen Projekten zu mehr Sichtbarkeit und regt zur Nachahmung an. Er ist mit insgesamt 13’000 Franken dotiert. Die Erstplatzierten erhalten 5’000 Franken, die Zweitplatzierten 3’500 Franken und der dritte Platz erhält 2’500 Franken. Zusätzlich sind Anerkennungspreise im Gesamtwert von 2’000 Franken vorgesehen. Die öffentliche Feier findet am Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18 Uhr, im Katholischen Kirchgemeindesaal in Lenzburg statt. Das Grusswort wird der Aargauer Grossratspräsident Urs Plüss halten.
Weitere Informationen: www.sozialpreis-ag.ch